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3. Treffen des Arbeitskreises Raumphänomenologie
07.05. - 09.05.2026 in Jena
Das Thema des diesjährigen Treffens des Arbeitskreises Raumphänomenologie ist die "gebaute Welt" als soziomaterielle Wirklichkeit.
Wie können Städtebau, (Landschafts-)Architektur und gestaltete Räume aus einer phänomenologischen Perspektive heraus verstanden werden - also nicht primär als Objekt oder reine Materialität, sondern als phänomenale Erfahrungsräume, wirkmächtige Dingwelt oder Atmosphären als "gestimmte Räume" (Böhme 2006)?
Planen, Denken, am Reißbrett entwerfen, Schreiben. Architektur sieht oft gut aus, doch wie sie sich anfühlt und lebensweltlich konkret wirkt, lässt sich nicht begreifen, ohne sie als Gesamtheit mit allen leiblichen Sinne zu erleben (Pallasmaa 2024).
Räume sind in hohem Maße politisch. Die Art und Weise, wie Gebäude, Plätze und städtische Strukturen entworfen werden, beeinflusst ihre Nutzung und wer sie nutzen kann. Die Stimmung eines Ortes spiegelt damit Machtverhältnisse, Zugehörigkeit oder Ausgrenzung wider (Hasse 2016).
Beim dritten Treffen des Arbeitskreises Raumphänomenologie wird dabei genauer darauf eingegangen.
Neugierig geworden? Hier findest du das Programm. Die Anmeldung ist bereits offen.