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Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Lehrstuhl für Sozial- und Bevölkerungsgeographie – Prof. Dr. Eberhard Rothfuß

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Willkommen in der AG Sozialgeographie!

„Nur wenn das, was ist, sich ändern lässt, ist das was es ist, nicht alles“
(T. W. Adorno,  Negative Dialektik)

Der Fokus unserer Arbeitsgruppe liegt in der Erforschung sozialräumlicher Lebenswelt in komparativer Perspektive. Regional arbeiten wir in Afrika, Europa und Lateinamerika mit den inhaltlichen Schwerpunkten:

  • Urbane Gesellschaft und Selbstorganisationsprozesse,
  • Soziale Ungleichheit und Exklusion,
  • Erneuerbare Energien und Entwicklung,
  • Raumphänomenologie und Interkulturelle Hermeneutik sowie
  • Methodologie raumbezogener Qualitativer Sozialforschung

Wir verfolgen einen multiperspektivischen Ansatz, der auch interdisziplinär ausgerichtet ist. Die Forschungsperspektive verbindet theoretische Reflexion mit umfangreicher empirischer „Feldarbeit“. Es geht uns darum, in einem induktiven Prozess herauszufinden, was sich in der sozialen Welt zeigt, deutend zu verstehen. Ein derartiger Zugang erfordert einerseits gute Kenntnisse relevanter sozial- und gesellschaftstheoretischer Ansätze und aktueller akademischer Debatten, andererseits auch das Beherrschen entsprechender qualitativer wie quantitativer Feldforschungsmethoden.

Mitgliedschaften

Das Institut für Afrikastudien (IAS) fördert und koordiniert die Afrikastudien von 12 Fächergruppen der Universität Bayreuth, die sich auf alle sechs Fakultäten verteilen. Dieses breite Fächerspektrum wissenschaftlicher Afrika-Studien ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. … more


BRIAS (Bayerisches Forschungsinstitut für Afrikastudien). Mit der zunehmenden Bedeutung des afrikanischen Kontinents wird es immer wichtiger, die Gesellschaft für afrikanische Belange zu sensibilisieren und das Bewusstsein dafür zu wecken, dass es erforderlich ist, den Akteuren in Afrika auf allen Ebenen auf Augenhöhe zu begegnen. Grundlage dafür ist die exzellente, in Wissenschaftskreisen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte bayerische Afrikaforschung. Um die wissenschaftliche Expertise der beteiligten Hochschulen an den Schlüsselstellen der Politik und Gesellschaft sichtbarer zu machen, vereinbarten die Universität Bayreuth, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Hochschule Neu-Ulm und die Universität Würzburg eine Kooperation unter der Bezeichnung Bavarian Research Institute of African Studies, BRIAS. Durch die Kombination und Bündelung von wissenschaftlichen, aber auch kulturellen und sozialen Aktivitäten sowie regelmäßig stattfindenden Informationsbeiträgen wird es möglich sein, regionale, nationale und auch internationale Entscheidungsträger sowohl nach Bayern zu holen als auch an ihren Wirkungsstätten wissenschaftlich zu begleiten.


Das Forschungskolleg Franken des Instituts für Fränkische Landesgeschichte startet zum Sommersemester 2018 auf Schloss Thurnau. Es bündelt epochenübergreifende Forschungen verschiedener Fachdisziplinen zu vielfältigen Erscheinungsformen von Strukturwandel in Franken. Die Betreuung von Promotionsvorhaben erfolgt durch Hochschullehrer/-innen der Universitäten Bayreuth und Bamberg. Das Begleitprogramm für die Teilnehmer/-innen bietet einen fachlichen Austausch im Rahmen von Doktorandenklassen, Workshops und Exkursionen. Außerdem wird ein berufsorientierendes Mentoring angeboten.

Im Fokus stehen verschiedene Formen und Narrationen von Strukturwandel in den historischen Landschaften Frankens – einem in besonderem Maße durch Vielfalt und Dynamik geprägten Raum, sei es in wirtschaftlicher, politischer oder kultureller Hinsicht. Der akteurszentrierte Blick soll dabei sowohl den grundlegenden Veränderungsprozessen selbst, als auch den ihnen immanenten Raumkonstruktionen gelten. ...more


DjumbaiALA – América latina y África en Diálogo

Gestar relaciones y diálogos entre América Latina y África es nuestro objetivo principal y está                                                              representado en la palabra Djumbaiala:             

Djumbai es un término del criollo de Guinea-Bissau que se refiere a un diálogo libre y abierto o al intercambio de ideas. En el contexto universitario se puede utilizar para referirse a un coloquio o a una entrevista narrativa.                  Ala es un acrónimo de América Latina y África que hace alegoría a la libertad de pensamiento y espiritual, así como a la posibilidad de traspasar fronteras y océanos.Investigadoras e investigadores de las ciencias sociales y de las humanidades, provenientes de diferentes instituciones a nivel internacional, decidieron dar vida a nuestra red de trabajo Djumbaiala. Para propiciar el intercambio y las relaciones en el Sur Global se incentiva la producción de investigaciones conjuntas y la apertura de lugares de encuentros – tanto virtuales como presenciales. En Djumbaiala trabajan inicialmente Universidad de Bayreuth en Alemania, Universidade Eduardo Mondlane en Mozambique, Universidade Federal da Bahia y Universidade Federal do Recôncavo da Bahia en Brasil, Universidad del Valle y Observatorio Distrital de Antidiscriminación Racial en Colombia.                                                            Link: http://djumbaiala.com

Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Eberhard Rothfuß

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