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Neue Publikation aus der AG Sozialgeographie
16.4.2026
Benedikt Korf und Eberhard Rothfuß haben im aktuellen Themenheft German Theory der Geographica Helvetica ein gemeinsames Nachwort veröffentlicht. Darin blicken sie zurück auf die Anfänge von „German Theory“ als Diskussionskreis an den Ufern des Zürichsees und greifen die verschiedenen Beiträge der Themenausgabe wieder auf, um über die Bedeutung von „German Theory“ nachzudenken.
Sie schlagen vor, „German Theory“ als eine Konstellation deutsch-jüdischen Denkens zu verstehen, die im kulturellen und intellektuellen Leben der Weimarer Republik blühte, aber auch die Widersprüche und Gegensätze dieser Zeit verkörperte. In Konstellationen zu denken bedeutet mehr als „mitdenken“ – es erfordert eine Rückkehr zu den ursprünglichen Denkräumen, in denen die Fragen und Gegensätze dieser Denker debattiert wurden, und die Frage, ob und wie diese Fragen und Debatten mit der heutigen politischen Lage in Resonanz stehen. Sie identifizieren zwei Konstellationen – Cassirer-Heidegger und Benjamin-Schmitt – als zentrale intellektuelle Schnittstellen, an denen sich die zentralen Gegensätze der Weimarer Zeit und der Gegenwart zeigen, was sie zu wichtigen theoretischen Grundlagen für die zeitgenössische kritische Theorie innerhalb und außerhalb der Humangeographie macht.
Das ganze Nachwort findest du hier.